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20 Minuten lässt Olaf Nolting die Pferde gewöhnlich in seinem Therapiestand. Obwohl die Tiere stillstehen und die leichte Vibration unter ihren Hufen offenbar genießen, sind sie nach der Behandlung nassgeschwitzt - ein Zeichen der zwar sanften, aber doch intensiven Muskelbeanspruchung. "Ich bin im Dezember schon einmal hier gewesen", erzählt Ina Schweikardt. Sie sei mit der lahmenden Anja auf den Hof gekommen und mit einer normal laufenden Stute wieder abgefahren. "Der positive Effekt hat etwa zwei Wochen angehalten. Ich werden noch einige Male kommen müssen, bis die Muskulatur über der OP-Stelle völlig geheilt ist", meint sie. 1,50 Euro verlangt Olaf Nolting pro Minute in seinem 40 000 Euro teuren Therapiestand. "Pferde dürfen sich nach Operationen oftmals nicht bewegen", erklärt er. Dies führe zum Muskelabbau und verlangsame wegen der reduzierten Durchblutung die Heilung. "Beides kann durch Nutzung des Therapiestandes vermieden werden." Es kämen aber nicht nur Reiter zu ihm, deren Pferde an Huf-, Knochen-, Muskel- und Sehnenerkrankungen litten, sagt der Huftechniker, der sein Handwerk bei dem in Reiterkreisen international bekannten Hufschmied und Buchautor Fritz Rödder aus Stadthagen gelernt hat. Auch Turnierreiter stellten ihre Tiere bei ihm unter: "Einige fahren in Urlaub und möchten, dass ihre Tiere fit bleiben, ohne dass sie von einem Fremden geritten werden. Andere wollen vor Wettkämpfen die Muskulatur ihres Tieres aufbauen, ohne das übliche Verletzungsrisiko eines Trainings einzugehen. Tierarzt Dr. Marquis: "Die Pferde werden so locker, dass sich ein ganz neues Reitgefühl einstellt." Artikel vom 02.02.2007 » zurück auf Seite 1 |
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